ANWANDER Wiki beim Digital Pop-Up vorgestellt

Wie kann Arbeitsschutz einfach und digital funktionieren? Mit dieser Frage beschäftigte sich das ARBEITSSCHUTZ AKTUELL Digital Pop-Up zum Thema Digital Safety Management.

Unser Geschäftsführer Heinz Waldmann stellte im Live-Stream das ANWANDER Wiki vor und zeigte, wie ein digitales Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit interne und externe Sicherheitsfachkräfte unterstützt. Anhand praktischer Beispiele gab er Einblicke, wie Informationen zentral gebündelt, Prozesse vereinfacht und Wissen langfristig gesichert werden können.

Wir bedanken uns für die Einladung und den wertvollen Austausch zu den digitalen Möglichkeiten im Arbeitsschutz.

Der Vortrag von Heinz Waldmann startet bei 1:43:30. Viel Spaß beim Reinschauen.

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Möchten Sie mehr über das ANWANDER Wiki erfahren? Dann besuchen Sie uns auf unserer Homepage oder vereinbaren Sie hier ein unverbindliches Erstgespräch. In rund 30 Minuten lernen Sie ANWANDER und das ANWANDER Wiki persönlich kennen.

 

Rückblick FeuerTrutz Kongresstage 2026

Hochsommerliche Temperaturen und auch inhaltlich „heiße“ Themen: Die FeuerTrutz Kongresstage in Nürnberg sind für uns jedes Jahr ein fester Termin im ANWANDER Kalender.

Auch dieses Mal waren wir wieder mit insgesamt 10 Kolleginnen und Kollegen stark vor Ort vertreten.

Unsere Eindrücke aus dem diesjährigen Kongress:

🔥 Komplexität nimmt weiter zu
Themen wie Bestand, neue Technologien, Schnittstellen und Bauturbo zeigen, wie interdisziplinär Brandschutz geworden ist.

🔥 Regelwerk und Praxis müssen zusammengebracht werden
Zwischen Anforderungen, Auslegung und Umsetzung macht Erfahrung und Qualifizierung der Mitarbeitenden den entscheidenden Unterschied.

🔥 Austausch bringt Perspektiven
Der fachliche Dialog in Vorträgen und Gesprächen liefert wichtige Impulse und neuen Weitblick für die Praxis.

Besonders gefreut hat uns auch in diesem Jahr wieder, dass Daniel Anwander mit einem eigenen Fachvortrag zum Kongress beigetragen hat.

Vielen Dank für den fachlichen Austausch und die wertvollen Gespräche auch abseits der Vorträge im Messepark bei der Abendveranstaltung. Für uns jedes Jahr wieder einen Besuch wert.

Hier ein paar Eindrücke der beiden Tage:

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Räumungssimulationen im Praxiseinsatz

Wie können Räumungssimulationen im Brandschutz sinnvoll eingesetzt werden und welchen konkreten Nutzen bringen sie in der Praxis?

Mit diesen Fragen haben wir uns vergangene Woche gemeinsam mit accu:rate in einem Workshop bei uns im Büro in Sulzberg beschäftigt. accu:rate ist für uns seit Jahren ein wichtiger Partner und Experte, wenn es um den Umgang und die Bewertung von Personenströmen geht. Ziel war es, das Thema nicht nur theoretisch zu beleuchten, sondern vor allem praxisnah zu diskutieren und ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln.

Dabei wurde schnell deutlich: Der Mehrwert von Simulationen hängt stark vom richtigen Einsatz ab, sowohl mit Blick auf den Projektzeitpunkt als auch auf die jeweiligen Anforderungen und Rahmenbedingungen. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist dabei die frühzeitige und enge Abstimmung aller Beteiligten.

Besonders wertvoll war die Arbeit an konkreten Projektsituationen. Der Austausch unterschiedlicher Perspektiven hat gezeigt, wo Simulationen echten Mehrwert schaffen können und wie sich Zusammenarbeit und Prozesse noch gezielter gestalten lassen.

Vielen Dank an accu:rate für euren Besuch bei uns im Allgäu und den offenen, fachlich fundierten Austausch mit vielen wertvollen Impulsen. Wir freuen uns darauf, die gewonnenen Erkenntnisse künftig gemeinsam in Projekten weiterzuentwickeln.

Haben Sie Fragen zu dem Thema Evakuierungssimulation oder überlegen diese für Ihr Gebäude sinnvoll zu nutzen, dann kontaktieren Sie uns jederzeit, wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten.

 

ANWANDER „Sicherheit & Gesundheit im Dialog“

Ende April fand bei uns in Sulzberg erstmals die Veranstaltung „Sicherheit & Gesundheit im Dialog“ statt. Ziel war es, eine Plattform für den Austausch zwischen Landratsämtern, Städten und Kommunen zu schaffen. Ein Angebot, das bisher gefehlt hat.

Nach einem Get-together startete das Programm mit zwei spannenden Vorträgen:

Fabian Badouin (Landkreis Ravensburg) stellte die praktische Umsetzung eines Sicherheitskonzepts in der Landkreisverwaltung vor. Das Konzept wurde im Zuge einer Gebäude­sanierung entwickelt und mit dem UKBW-Preis 2023 zur Gewaltprävention ausgezeichnet. Anschließend beleuchtete Pia Hilbrand (ANWANDER) das Thema „Mit psychischer Gesundheit zur starken Organisation“. Ihr Fokus lag auf den Chancen der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung sowie auf konkreten Ansätzen, wie Arbeitsgestaltung gesundheitsförderlich optimiert werden kann.

Im darauffolgenden World-Café hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich an verschiedenen Stationen zu zentralen Themen auszutauschen, darunter BEM, psychische Gefährdungsbeurteilung, betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), Fremdfirmenmanagement sowie Ehrenamt und digitale Lösungen.

Die Veranstaltung hat gezeigt: Der Bedarf an Vernetzung ist groß und der persönliche Austausch ein wichtiger Erfolgsfaktor für nachhaltige Lösungen.

Wir freuen uns sehr über den gelungenen Auftakt und die positive Resonanz der Teilnehmenden. Das Format soll auch im kommenden Jahr wieder stattfinden.

 

Mehr gute Bürokratie wagen

Reform der Sicherheitsbeauftragten: Chance oder Bürokratie-Falle?

Im März 2026 hat der Bundestag neue Regelungen für die Bestellung von Sicherheitsbeauftragten (SiBe) verabschiedet, die besonders kleine und mittlere Unternehmen betreffen. Während die Politik von Entlastung spricht, zeigt die im aktuellen Sicherheitsingenieur (05/2026) erschienene Analyse unseres Geschäftsführers Heinz Waldmann, dass die Neuregelung in der Praxis Fragen aufwirft.

 Die wichtigsten Änderungen im Überblick

  • Betriebe mit 20 bis 50 Beschäftigten: Sicherheitsbeauftragte müssen nur noch bestellt werden, wenn eine „besondere Gefährdung“ für Leben und Gesundheit vorliegt.
  • Betriebe bis 250 Beschäftigte: Hier reicht künftig ein einziger Sicherheitsbeauftragter aus, sofern keine besonderen Gefährdungen bestehen.
  • Entscheidungsgrundlage: Ob eine solche Gefährdung vorliegt, muss der Arbeitgeber auf Basis der Gefährdungsbeurteilung (§ 5 ArbSchG) selbst entscheiden.

Das Problem mit der „besonderen Gefährdung“

Der Begriff ist weit gefasst: Das Regelwerk listet knapp 200 Merkmale für besondere Gefährdungen auf. Da bereits psychische Fehlbeanspruchungen an Büroarbeitsplätzen darunter fallen können, dürfte es kaum einen Betrieb geben, der rechtssicher auf Sicherheitsbeauftragte verzichten kann. Kritiker befürchten daher, dass die Neuregelung eher zu mehr statt weniger Bürokratie führt. Sie können die Liste der 200 Merkmale hier einsehen.

Warum Sicherheitsbeauftragte unverzichtbar bleiben

Der Artikel plädiert dafür, den Wert von Sicherheitsbeauftragten nicht an starren Gefahrenmerkmalen festzumachen, sondern an ihrer Rolle für das Unternehmen:

  • Kultur-Multiplikatoren: Sie verankern Sicherheit und Gesundheit als Teil der Unternehmenskultur.
  • Ehrliches Feedback: Sie dienen als wichtige Schnittstelle zwischen Belegschaft und Führungsebene.
  • Entlastung für Führungskräfte: Motivierte SiBe wirken aktiv in die Organisation hinein und unterstützen die Prävention.

Fazit: „Gute Bürokratie“ wagen

Anstatt nur gesetzliche Vorgaben buchstabengetreu umzusetzen, sollten Unternehmen die Gefährdungsbeurteilung als Instrument nutzen, um Zwecke und Mittel sinnvoll abzuwägen. Eine positive Haltung zum Risikomanagement ist im Sinne Max Webers „gute Bürokratie“ – sie schafft Sicherheit durch gelebte Verantwortung statt durch reine Paragrafentreue.

Neue Bäume für unseren ANWANDER Garten

Letzten Winter wurden wir von TOPP Textil zur Baumpflanz‑Challenge nominiert. Diese Nominierung haben wir gern angenommen und ganz saisonal passend im Dezember symbolisch einen Christbaum gepflanzt.

Inzwischen ist der Frühling im Allgäu angekommen. Und damit auch die besten Bedingungen, um einen Baum dort zu pflanzen, wo er dauerhaft wachsen kann: in unserem ANWANDER‑Garten. Damit haben wir die Challenge nun auch ganz offiziell zum Abschluss gebracht.

An diesem Nachmittag tauschten unsere drei Geschäftsführer Lisa Kauer, Heinz Waldmann und Daniel Anwander den Schreibtisch gegen den Spaten und packten tatkräftig mit an. Die Challenge haben wir dabei gleich zum Anlass genommen, insgesamt vier Bäume in unserem ANWANDER‑Garten zu pflanzen.
Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an TOPP Textil für die Nominierung.

…und wer am Ende wirklich den Baum gepflanzt hat, zeigt sich übrigens im Video – ab Minute 1:37 Uhr. 😉

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Lisa Kauer – Geschäftsführerin bei ANWANDER

Seit dem 01.01.2026 ist Lisa Kauer Teil der Geschäftsführung bei ANWANDER. Rund 100 Tage später ist ein guter Zeitpunkt, um Lisa Kauer vorzustellen, wie ihr Weg zu ANWANDER geführt hat und gemeinsam mit ihr auf die ersten Monate in ihrer neuen Rolle zurückzublicken.

10 Jahre ANWANDER – von der Praktikantin zur Geschäftsführerin

Lisa Kauer ist seit über zehn Jahren Teil von ANWANDER.
„Aus Liebe, nicht nur zu den Bergen, bin ich während meines Studiums des Rettungsingenieurwesens an der TH Köln auf ANWANDER aufmerksam geworden“, erzählt sie. Neben ihrem Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr und im Katastrophenschutz wollte sie bewusst auch die andere Seite der Gefahrenabwehr kennenlernen: den vorbeugenden und organisatorischen Brandschutz.

Aus einem zunächst geplanten Praktikum entwickelte sich eine langfristige Zusammenarbeit. Während ihres Masterstudiums im Brandschutzingenieurwesen unterstützte Lisa ANWANDER ab 2015 als Werkstudentin, später als festangestellte Ingenieurin. Die fachliche Qualität, das Engagement im Team und der Anspruch, für jede Aufgabe die bestmögliche Lösung zu finden, haben sie überzeugt: Hier wollte sie bleiben.

In den folgenden Jahren übernahm Lisa Schritt für Schritt mehr Verantwortung. Sie erlangte die Nachweisberechtigung für den vorbeugenden Brandschutz, war als Sachverständige für brandschutztechnische Bau- und Objektüberwachung tätig und leitete zuletzt operativ den Fachbereich vorbeugender Brandschutz.

In zahlreichen Projekten – vom Denkmalschutz über Schulen und Verkaufsstätten bis hin zu Versammlungsstätten – vertiefte sie ihre fachliche Expertise. Der enge Austausch mit Kunden, Behörden und Planungspartnern ist dabei ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit.

100 Tage Geschäftsführerin

Rund 100 Tage nach ihrem Eintritt in die Geschäftsführung haben wir Lisa Kauer gefragt, wie sie die ersten Monate erlebt hat:

„Die erste Zeit war sicherlich intensiv, gleichzeitig habe ich mich schnell in meine neue Rolle eingefunden. Viele Themen waren mir aus meiner bisherigen Tätigkeit vertraut, andere haben durch die neue Perspektive in der Geschäftsführung eine andere Bedeutung bekommen. Mir ist es wichtig, bestehende Strukturen bewusst weiterzuführen und gleichzeitig gezielt Impulse für die Weiterentwicklung zu setzen.“

Ein wichtiger Faktor für den Einstieg war der enge Austausch im Team und mit Geschäftsführer Daniel Anwander:

„Der regelmäßige Austausch mit Daniel und dem gesamten Brandschutz-Team hat mir den Übergang sehr erleichtert. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken.“

Gemeinsam mit dem Team wird Lisa Kauer das weiterentwickeln, wofür ANWANDER seit über 40 Jahren steht: fundierte Fachplanung, verlässliche Beratung und eine praxisnahe Umsetzung im Brandschutz.

Wir wünschen ihr weiterhin viel Erfolg und Freude!

Wissen, Austausch, Praxis: Brandschutzschulung bei ANWANDER🔥

Wie wichtig fundiertes Brandschutzwissen für die Planung von Industrie- und Gewerbebauten ist, erleben wir bei ANWANDER täglich in unseren Projekten. Umso wertvoller ist es, wenn wir unser Know-how gemeinsam mit Fachkolleginnen & -kollegen vertiefen und praxisnah anwenden können.

In unserem Büro in Sulzberg fand dazu kürzlich ein Inhouse-Seminar mit dem Schwerpunkt Brandschutz nach Industriebaurichtlinie statt. Der Fokus lag insbesondere auf der Brandlastberechnung, einem der zentralen Bausteine für eine sichere, gesetzeskonforme und wirtschaftliche Planung industrieller Bauvorhaben.

Geleitet wurde das Seminar von Herrn Dr. Wiese, der die komplexen Inhalte fachlich präzise und gleichzeitig praxisnah vermittelte. Mit dabei war das ANWANDER Brandschutzplanungsteam aus Sulzberg und den Zweigniederlassungen Augsburg & Villingen-Schwenningen sowie das Team der ANWANDER Sachverständige GmbH. Zusätzlich konnten wir FachkollegInnen unserer befreundeten Büros, IBU Brandschutz GmbH & Co. KG sowie BC Ingenieure Blankenhagen + Cohrs Ingenieur- und Baubetreuungsgesellschaft mbH & Co. KG, bei uns begrüßen.

Der direkte Austausch untereinander, die Diskussion realer Projektbeispiele und die gemeinsame Betrachtung technischer Herausforderungen machten das Seminar besonders wertvoll für unseren Arbeitsalltag. Genau solche Formate ermöglichen es uns, unseren Anspruch an Qualität, Sicherheit und Kompetenz in jedem Projekt weiter zu schärfen.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Dr. Wiese für den fachlichen Input und an alle Teilnehmenden für die intensiven Diskussionen und den kollegialen Austausch!

 

Gesund führen – sich und andere

Gesunde Führung ist ein entscheidender Faktor für Zufriedenheit, Stabilität und eine wertschätzende Teamkultur – in vielen Berufen, aber besonders im Pflegealltag, der körperlich wie mental viel abverlangt.

Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit der AOK Bayern dürfen wir das AllgäuStift im Kempten dabei unterstützen, Führungskräfte genau in diesem Bereich zu stärken. In unserem Seminar „Gesund führen – sich und andere“ geht es darum, die eigene Gesundheit bewusst im Blick zu behalten und gleichzeitig ein Umfeld zu schaffen, in dem Mitarbeitende motiviert, gesehen und gesund arbeiten können. In zwei Inhouse‑Schulungen bei uns in Sulzberg reflektierten die Teilnehmenden ihre eigenen Ressourcen, entwickelten kommunikative Ansätze für eine gesunde Zusammenarbeit und erhielten Impulse, um Belastungen frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen.

Das AllgäuStift betrachtet betriebliche Gesundheitsförderung nicht isoliert, sondern verfolgt einen vorbildlichen ganzheitlichen Ansatz. Neben der ANWANDER Schulung fanden zusammen mit der AOK Bayern Gesundheitstage statt, mit vielfältigen Angeboten rund um Bewegung, Entspannung und bewusste Ernährung. Für die Mitarbeitenden wird das Programm durch unseren ZPP-zertifizierten Kurs zum Stress- und Ressourcenmanagement abgerundet, der von unserer Arbeits- und Organisationspsychologin Pia Hilbrand durchgeführt wird.
Wir freuen uns, ein Teil dieses Projektes zu sein.

Einen Einblick in unsere Inhouse-Schulung „Gesund führen – sich und andere“ gibt es hier:

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Haben Sie auch Interesse an einer Schulung? Dann erfahren Sie hier mehr über unsere Angebote oder nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit uns auf.

Neues Jahr – neue sportliche Herausforderung

In unserem Firmennamen steckt ja schon das sportliche Wort WANDER(n) – und genau das wollen wir 2026 auch leben! Wir freuen uns auf viele Wander-, Sport- und Freizeiterlebnisse, die wir gemeinsam erleben werden.

Gleich zu Jahresbeginn starteten zehn mutige Kolleginnen und Kollegen am 23. Januar in ein sportliches Abenteuer auf schmalen Skiern: zum ersten ANWANDER Skating-Langlauf-Einsteigerkurs im Tannheimer Tal. ❄️🎿

Hier folgt ein Einblick in diesen sportlichen Nachmittag:
Pünktlich um 14 Uhr begrüßte uns Skilehrerin Marion am Treffpunkt in Nesselwängle zu unserer Premiere auf den Langlauf-Skating-Skiern. Bevor jedoch überhaupt jemand auch nur einen Ski an den Fuß bekam, hieß es erstmal: Materialkunde & Aufwärmen! Hier kamen schon die Ersten gut ins Schwitzen – vielleicht auch aus Respekt?!

Danach wurden Bewegungen Schritt für Schritt ohne Ski geübt: Arme schwingen, Hüfte lockern, Gewichtsverlagerung testen. Anschließend gab es einen Ski pro Person. Ja, wirklich. Ein Ski. Ein Bein gleitet, das andere sucht verzweifelt nach Stabilität, während alle versuchen, so zu tun, als sähe das völlig normal aus. Schon hier zeigte sich: Die Mischung aus ›einfach mal machen‹ und einer guten Portion Humor würde uns sicher durch diesen Nachmittag tragen.

Nachdem die „Ein-Ski-Choreo“ überraschend gut überstanden war, durfte der zweite Ski dran. Ein Moment, der sich fast ein bisschen professionell anfühlte. Die Eleganz war noch ausbaufähig, aber dafür stieg der Spaßfaktor rasant. Gemeinsam kämpften wir uns Schritt für Schritt vorwärts, mal wacklig, mal fließend, mal mit der Erkenntnis: Doch nicht so leicht, das Ganze, aber immer mit einem Grinsen im Gesicht.

Spätestens als wir gegen Ende auch noch die Stöcke bekamen, fühlten wir uns wie angehende Profis. Und tatsächlich: Nach rund zwei Stunden hatte sich bei allen ein kleines Erfolgserlebnis eingestellt, und wir waren uns am Ende des Kurses einig: Wir brauchen eine Fortsetzung.

Ein großes Dankeschön geht an unsere geduldige Skilehrerin Marion, die uns professionell durch den Nachmittag geführt hat und an Daniel Anwander, der dieses „anWANDER“-Event möglich gemacht hat. Wir freuen uns schon auf weitere sportliche Erlebnisse in 2026!